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ESGflash

Das gerade die Daten für den ESG-Erfolg entscheidend sind zeigt sich an der Jahresbilanz des  2014 gegründete Unternehmens Deepki. Es hat eine SaaS-Lösung entwickelt, die Data Intelligence nutzt, um Immobilienakteure bei der Umstellung auf Net-Zero zu unterstützen. Die Lösung setzt Kundendaten ein, um die Umweltleistung von Immobilien zu verbessern und den Wert der Assets zu maximieren. Deepki ist mittlerweile in 60 Ländern tätig und betreut Kunden wie Generali Real Estate, SwissLife Asset Managers und die französische Regierung. Im März 2022 erhielt das Unternehmen 150 Millionen Euro in einer Finanzierungsrunde der Serie C, die gemeinsam von Highland Europe und One Peak Partners angeführt wurde. Zu den weiteren Investor:innen gehören Bpifrance über ihren Large Venture Fonds und Revaia.

Neue Kunden und strategische Partnerschaften
2023 hat Deepki strategische Akquisitionen gemacht, etwa die des wichtigsten britischen Wettbewerbers Fabrik und Nooco. Sie konnten auch mehr als 60 neue Kunden in dem Jahr gewinnen, darunter Macquarie Asset Management und NEPI Rockcastle und haben die Zusammenarbeit mit Kunden wie Catella Real Estate, Icade, Realia und Swiss Life Asset Management erweitert. Kürzlich wurde die Partnerschaft mit dem Immobilienministerium der französischen Regierung (DIE, Direction de l'Immobilier de l'Etat) verlängert, die damit den gesamten Bestand von fast 200.000 Gebäuden abdeckt. Darüber hinaus schloss Deepki eine globale Partnerschaft mit CBRE Property Management. Im Oktober wurde Deepki als einziges ESG-SaaS-Unternehmen in das RealAssetX-Innovationenlab von PGIM Real Estate aufgenommen, das sich auf einige der dringlichsten ESG-Themen für Gewerbeimmobilien konzentriert.

Wertverlust für Assets mit schlechten ESG-Merkmalen erwartet
Für 2024 rechnet Deepki mit einem weniger volatilen Markt. Premium-Assets mit guter ESG-Performance werden wahrscheinlich weniger von Inflation, steigenden Zinsen und den daraus resultierenden Auswirkungen auf ihre Liquidität betroffen sein. Im Gegensatz dazu werden Assets mit schlechten ESG-Merkmalen wahrscheinlich einen deutlichen Wertverlust erleiden. Daneben rechnet das Unternehmen für 2024 mit einem Rückgang der Investitionen in Gebäudesanierungen. 
Vincent Bryant, CEO und Mitbegründer von Deepki: „Es zeichnet sich ab, dass 2024 ein entscheidendes Jahr für den Immobiliensektor werden wird, in dem ESG-Kriterien die Bewertung von Immobilien zunehmend beeinflussen. Viele unserer Kunden spüren bereits die Auswirkungen des Brown-Discounting, da der Zugang zu Kapital immer schwieriger wird, wenn die ESG-Performance nicht stimmt. Viele sind dabei, Strategien zu entwickeln, um diese Probleme anzugehen, da sie die Dringlichkeit erkannt haben. Deepki ist gut positioniert, um diesen Übergang zu unterstützen und Immobilienakteure auf ihrem Weg zu Net-Zero zu begleiten.“