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Das Gebäude- und Garagenmanagementunternehmen BOE hat im Rahmen ihres Festes zum 40-Jahr-Jubiläum im Seehub der Seestadt Aspern auch den List Förderpreis 2022 vergeben. Der Preis der List Unternehmensgruppe wird für Projekte und Arbeiten vergeben, die einen Beitrag zur Lösung städtischer Verkehrs-, insbesondere Parkprobleme leisten. Der mit 5000 Euro dotierte Preis ging heuer an Marta Gerstner. Die junge Wiener Diplomingenieurin hat in ihrer Diplomarbeit unter dem Titel ""Verkehrsqualitäten und ihre ungleiche Verteilung aufgezeigt anhand einer Erreichbarkeitsanalyse in ausgewählten Wohngebieten Wiens" vier Wohngebiete in Wien - und zwar Atzgersdorf, Simmering, den Friedrich-Engels-Platz in der Brigittenau und den Josef- Bohmann-Hof in Donaustadt - auf die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und sozialen Treffpunkten analysiert. Das Ergebnis: Für Öffi-Benützer in Simmering und der Donaustadt ist die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen um ein Drittel, in Atzgersdorf sogar um die Hälfte geringer als aus dem Stadtzentrum.Der Standortnachteil schrumpft jedoch, wenn für den Weg zum Arbeitsplatz das Auto verwendet wird. Die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen ist für Autobenützer gegenüber Öffis um bis zu einem Drittel höher. Für Radfahrer ist sie zwar höher als für Öffis- Benützer, jedoch geringer als für Autofahrer. Zwei Anerkennungspreise an Claudia Eder für ihre Diplomarbeit über "Die Umgestaltung bestehender Wohnviertel in Autofreie Quartiere in Wien" und Nadine Helena Ebner für ihre Masterarbeit, in der sie die Kritik von Rechnungshöfen an Verkehrsinfrastrukturprojekten analysierte und daraus Empfehlungen ableitete.