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Die aktuelle - von der FMA verursachte - Kreditklemme für junge Wohnungskäufer hat zu einer Verlagerung der Nachfrage in Richtung Miete (und entsprechend steigenden Mieten) geführt. Für Europas erste Handelsplattform für digitale Immobilienanteile, Brickwise, ist diese Kreditklemme freilich ein Vorteil.

Das deutsch/österreichische Fintech-Startup Brickwise bringt interessierte Investor:innen und Immobilienverkäufer:innen auf einem mobilen Marktplatz zusammen und ermöglicht ihnen den Handel digitalisierter Immobilienanteile mit nur wenigen Klicks. Dafür werden Immobilien in kleine digitale Anteile zerteilt und in ein, blockchain-basiertes Register übertragen, das wie ein digitales Grundbuch funktioniert. Rechtlich handelt es sich bei diesen Anteilen um digitale Genussscheine mit Eigenkapitalcharakter.

Ende des Jahres waren bereits neun Wohn- und Gewerbeimmobilien aus Österreich auf der Plattform gelistet.

Insgesamt wurden mehr als 23.000 digitalisierte Anteile mit einem Gesamttransaktionswert von 5,5 Millionen Euro ge- und verkauft - rund die Hälfte davon wurde über den Sekundärmarkt gehandelt.

Jetzt ist Brickwise verstärkt auf der Suche nach Bauträgern, welche zumindest einen Teil ihrer fertig gestellten Wohnungen so abverkaufen oder zwar im Bestand behalten aber 100 Prozent des Immobilienwertes über nicht rückzahlbares Genussscheinkapital zurück bekommen.

Grössere Bauträgern wird eine auf die jeweilige Bauträger-Marke gebrandete APP angeboten, wo nur deren Objekte angeboten werden. Wie CEO Michael Murg in einem Exklusiv-Interview gegenüber immoflash angekündigte, sei er schon mit einigen grossen Bauträgern - auch einem in Deutschland ansässigen - in sehr konkreten Gesprächen dazu. "Wir suchen ganz aktiv Bauträger."