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Ferienimmobilien werden immer beliebter, nicht immer zur Freude von Tourismusregionen und Gemeinden. Viele Gemeinden haben daher immer strengere Regeln und Gesetze für Zweitwohnsitze eingeführt. Sehr zum Leidwesen von Investoren. Wie man aber trotzdem zu rentablem Eigentum kommt, schildert Roland Weinrauch, geschäftsführender Gesellschafter Weinrauch Rechtsanwälte: "Das geht mit Buy to let-Modellen. Damit schaffe ich Wohnungseigentum, das aber mit einem Betreibervertrag verbunden ist und so eine eindeutige touristische Widmung hat. Damit haben auch die Gemeinden eine Freude, weil so Tourismus und Beherbergung tatsächlich stattfindet. Gleichzeitig sind die Interessen des Inverstors erreicht." Ein weiterer Vorteil ist, dass die Immobilie ganzjährig bewirtschaftet wird. Das ist nicht nur für die Gemeinde sinnvoll, sondern auch für den Eigentümer. Denn "in den ersten drei Jahren ist die Eigennutzung circa vier Wochen. Sie wird dann aber immer weniger. Dh. später wird dann die Rendite immer wichtiger, schildert Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung. Er sieht einen eindeutigen Trend im Tourismus: "Wohnen, Appartements und Hotellerie wachsen zusammen. Gerade Appartements waren in der Pandemie der Renner. Und das merkt man bei Neukonzeptionen." Gleichzeitig ist die kaufkräftige Gruppe der Boomer auch viel reiseaffiner, als die Generationen davor. Bei den Gemeinden selber sieht er für die Buy-to-let-Modelle noch Erklärungsbedarf. Damit hier ein Projekt wirklich funktioniert, muss aus seiner Sicht "eine Machbarkeitsstudie hinterlegt sein, sonst macht es keinen Sinn." Gleichzeitig sollte es nachhaltig und tatsächlich touristisch betrieben sein. C&P Immobilien betreibt erfolgreich mehrere Buy-to-Let-Projekte, wie z.B. in Hinterstoder. Andreas Grabner, Vorstand und COO C&P Immobilien, erklärt wie man eine Projektierung dabei richtig angeht: "Es ist wichtig, dass die Stakeholder eingebunden werden. Man erhebt zuerst den Bedarf mit der Gemeinde und entwickelt dann. Denn es soll ja langfristig erfolgreich sein." Sind diese Voraussetzungen gegeben, dann ist es ein interessantes Investitionsmodell, denn "es ist ein handelsbares Gut. Man kann es verkaufen, verschenken und vererben. Ich kann es nicht nur selber nutzen, sondern betreibt quasi ein Hotel mit. Und ich kann auch das gesamte Produkt weitergeben. Damit ist es ein emotional sehr befriedigendes Produkt für einen Investor.", erklärt Weinrauch.