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Immoflash

Die CA Immo verbuchte zwar wie gestern früh im immoflash-Morgenjournal bereits vorab zu hören in den ersten neun Monaten 2021 einen geringfügigen Rückgang des Nettomietergebnis um gesamt 4,2% im Jahresvergleich. Das Konzernergebnis wurde aber gleichzeitig dennoch mehr als verdoppelt, und zwar von 88 Millionen auf 190,8 Mio. €.

Haupttreiber für das überraschend gute Ergebnis war ein extrem positives Neubewertungsergebnis von 185,2 Mio. €, nach minus 21,5 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Aber: Die kontinuierliche Verkaufstätigkeit von nicht-strategischen Immobilien sollte in Verbindung mit einer schwächeren Vermietungsdynamik einen FFO I für 2022 generieren, der aus heutiger Sicht unter der Zielsetzung in Höhe von 140 Mio. € liegen wird, warnt die CA Immo gleichzeitig. Diese Entwicklung sei wesentlich bedingt durch anhaltende Unsicherheiten und Verzögerungen auf den Vermietungsmärkten, insbesondere im Zusammenhang mit der zuletzt wieder deutlich verschärften Covid-19-Pandemie in den Kernmärkten. Die abschließenden Auswirkungen der Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen können insbesondere aufgrund der zuletzt weiter an Dynamik zugenommenen negativen Entwicklungen nicht abschließend beurteilt werden, unterliegen seitens CA Immo jedoch einer laufenden Evaluierung.

Spannend ist auch die weitere Entwicklung in Rumänien. Dazu hieß es gestern am späteren Abend seitens CA Immo nur: Es erfolge eine Evaluierung aller strategischen Optionen für den Kernmarkt Rumänien, einschließlich eines potenziellen Verkaufs des gesamten Portfolios.