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Am Freitag hat C&P Immobilien-Geschäftsführer Cyrus Asreahan sein neuestes Projekt präsentiert: The Port soll mit seinem hybriden Service-Living Konzept eine weit gefasste Zielgruppe mit neuen Wohnformen ansprechen. Asreahan dazu: "Uns kennt man als Developer und Immobilienentwickler, aber wir wollen hier als Betreiber Fuß fassen." Und das auch gleich ordentlich. Denn in der ersten Phase sollen in Wien rund 1.000 Einheiten entstehen. Aktuell sind bereits 300 Zimmer in guter Wohnlage außerhalb des Gürtels in Arbeit, die 2026 an den Start gehen werden. Weitere folgen. Nächste Stoßrichtung ist Berlin mit 1.600 Einheiten.

Das Serviced Living Konzept setzt sich dabei zusammen aus Serviced Appartements, Co-Living und Public Areas. Das architektonische Konzept dazu liefert Innocad. Architekt Peter Schwaiger dazu: "Es geht dabei nicht um Quadratmeter, sondern um Ereignisse und Emotionen. Sharing wird überall durchgezogen. Die Einheiten selber sind klein konzipiert, aber die Gemeinschaftsräume bieten viel Platz. Singles werden immer mehr, und das Konzept soll echte Gemeinschaft bieten." Bei dem Mixed Concept sind die Wohneinheiten selbst klein mit Apartmentgrößen von 18 bis 35 m². Alle Zimmer haben mit 3,10m die gleiche Breite und sind durch eine Modulbauweise als Zwei- oder Dreiachser auf bis zu 70 m² erweiterbar. Alle anderen Flächen werden für Community und Co-Working genutzt. Es wird dabei in rein private Bereiche mit den Wohnungen plus Halb-Private Bereiche wie Küchen, Arbeits- und Wohnbereiche, die als "Neverhood" nur mit einer bestimmten Anzahl von anderen Wohneinheiten verbunden unterschieden. Zusätzlich gibt es Halb-öffentlichen Bereiche wie Fitnessmöglichkeiten, Laundry, Storage, Workspace, etc. und öffentliche Bereiche. Das Konzept soll alle Altersgruppen ansprechen und für Dauer- genauso wie für Kurzzeitmieten funktionieren. Die Preise sind von den jeweiligen Märkten abhängig und wurden für ein Apartment inkl. Services wie Laundry, Fitness, Co-Living, Internet, Heizung, etc. mit rund 800,-Euro aufwärts benannt. Für den reibungslosen Betrieb sollen jeweils eigenen Teams vor Ort sorgen. Die Vermarktung und Verwaltung passiert vom Headquarter aus.

Geplant ist "The Port" überall in urbanen Räumen, in denen es angespannte Wohnsituationen gibt. So sollen in Phase zwei nach Wien und Berlin auch München, Hamburg und Frankfurt und in Phase drei Amsterdam, London, Warschau, Zürich und weitere folgen. Und es gingen dabei nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand, wie Asreahan erklärt: "Wir wollen in den nächsten zwei Jahren zwei bis drei neue Häuser akquirieren. Und wir wollen ein alternatives Investmentprodukt schaffen. Je nachdem ob wir Betreiber sind oder Joint-Venture-Partner, ist auch ein Einzelverkauf mit attraktiven Renditen möglich. Wir können aber auch komplette Häuser an institutionelle Käufer verkaufen."