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Immoflash

Im Zuge der neuen EU-Verordnung für Schwarmfinanzierungsdienstleister (ECSP) will die auf Immobilien-Crowdinvesting spezialisierte Plattform dagobertinvest nach Osteuropa expandieren und startet zur Finanzierung dieses Schritts nun eine Aktienemission. Über das Portal "Invesdor" werden in einer ersten Runde 5.000 Namensaktien der dagobertinvest AG zu je 300 Euro ausgegeben. Bis zum 17. Mai 2022 sollen so zunächst 1,5 Millionen Euro für die Kapitalerhöhung eingesammelt werden, ehe für Frühjahr 2023 eine weitere Runde in derselben Größenordnung geplant ist.

"Im Zuge der Expansion wird die dagobertinvest AG in der ersten Phase 5.000 Namensaktien freigeben. Wir haben uns bewusst für Kleinaktionäre und gegen einen strategischen Investor entschieden, um dem Wesen und der Vision einer Crowdfunding-Plattform weiterhin zu entsprechen und unabhängig zu bleiben", erklärt dagobertinvest-Vorstand Andreas Zederbauer.

Die Kapitalerhöhung erfolgt in zwei Phasen. Zunächst können bis 17. Mai 2022 insgesamt 5.000 Aktien zu je 300 Euro erworben werden. Die zweite Phase der Aktienemission soll dann im Frühjahr 2023 vonstatten gehen. Auch hier ist das Ziel wiederum eine Kapitalerhöhung um 1,5 Millionen Euro. Mit den in Summe angestrebten drei Millionen Euro werden 13,5% Prozent neue Aktien erzeugt. Die Platzierung erfolgt über die etablierte Plattform Invesdor und ist für Investoren mit keinerlei Gebühren verbunden. "Unsere Aktienemission ist kein 'normaler IPO', weil die Kapitalerhöhung nicht über eine Börse erfolgt. Nach der zweiten Kapitalerhöhung 2023 ist jedoch geplant, die Namensaktien in handelbare Inhaberaktien umzuwandeln", erläutert Zederbauer. Auch wenn es bis zu einem etwaigen Börsenlisting keinen offiziellen Handelsplatz gebe, seien die Aktien uneingeschränkt handelbar. Der Preis von 300 Euro je Aktie ist das Ergebnis einer Marktwertanalyse, Investoren aus Österreich und Deutschland können Aktionäre werden. "Investoren können an zukünftigen Gewinnausschüttungen, aber natürlich auch an der Wertsteigerung unserer Plattform profitieren", so Zederbauer.