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Sowohl die Anzahl als auch der Gesamtwert der Family-Office-Investitionen in Europa erreichen laut der aktuellen Studie "Family Office Deals 2022" derzeit Rekordwerte. In Österreich stieg der Gesamtwert sogar um 200 Prozent. Wien gilt zudem als beliebter Ort für Real Estate-Investitionen. Die Bundeshauptstadt liegt auf Platz 6 im Langzeit-Ranking "City Hot-Spots for Family Offices Investments (2012 - 2021)".

"Family Offices haben ihre Rolle in der Investitionslandschaft im vergangenen Jahrzehnt beachtlich ausgebaut. Europa hat sich dabei als Dreh- und Angelpunkt etabliert, was die Attraktivität des Kontinents für heimische wie internationale Investor:innen verdeutlicht", so Rudolf Krickl, Partner und Family Business Leader bei PwC Österreich. "In Hinblick auf die aktuell ungewisse wirtschaftliche sowie geopolitische Lage in Europa reagieren Investor:innen zögerlich. Die Anzahl der Transaktionen aus dem ersten Quartal 2022 deutet auf einen Rückgang des Wachstumstrends hin", so PwC-Experte Krickl.

Der Gesamtwert der von Family Offices unterstützten Immobilien- sowie direkten Firmeninvestitionen in, aus und nach Europa im Jahr 2021 liegt bei 227,6 Mrd. US-Dollar und erreichte somit einen neuen Höchststand.

Hervorzuheben ist die hohe Zahl der Mega-Deals: 20 Transaktionen hatten 2021 einen Investitionswert von jeweils mehreren Milliarden US-Dollar. Die Studie gibt erstmals Einblick in die diskrete Welt der Family Offices und deckt Investment-Trends mit europäischem Fokus auf. Für die Analyse hat PwC Direktinvestitionen in Unternehmen und Immobilientransaktionen von Family Offices zwischen Jänner 2012 und Ende 2021 recherchiert.

Im Zeitraum von 2012 und 2021 konzentrierten sich Investitionen von Family Offices vor allem auf den Immobiliensektor (1.698 Transaktionen), während der Transaktionswert in der Gesundheits- und Biotech-Branche mit 255,9 Mrd. US-Dollar am höchsten war. Als beliebtester Zielmarkt für direkte Firmeninvestitionen galt Großbritannien, während sich die USA als attraktives Land für Immobilieninvestitionen erwies - gefolgt von Großbritannien auf Platz 2 und Deutschland auf dem dritten Platz.