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Die US-Amerikanische Federal Reserve erhöht die Zinsen um weitere 75 Basispunkte. Da sich die Inflation als weitaus hartnäckiger erweist als erwartet, ließ die Federal Reserve die Tür für eine vierte Anhebung um 50 oder sogar 75 Basispunkte im November offen. Da eine Rezession kaum noch zu vermeiden ist, bestehe laut ING-DiBa eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Kehrtwende im Laufe des Jahres 2023. Die Federal Reserve hat das Zielband für den Leitzins in einer einstimmigen Entscheidung auf 75 Basispunkte angehoben und ihre Prognosen für Zinserhöhungen aggressiv erhöht. Der Leitzins zum Jahresende 2022 wird nun bei 4,4 Prozent erwartet und liegt damit über dem zuvor angepeilten Satz von 4,2 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass eine weitere Anhebung um 75 Basispunkte im November und möglicherweise sogar eine fünfte Anhebung um 75 Basispunkte im Dezember zu erwarten ist. Für 2023 wird eine weitere Straffung mit einer Jahresendrate von 4,6 Prozent signalisiert, bevor sie 2024 auf 3,9 Prozent und 2025 auf 2,9 Prozent gesenkt werden soll, wobei die längerfristige Prognose bei 2,5 Prozent bleibt. Um die Bereitschaft der Fed zu unterstreichen, das Wachstum zu opfern, um die Inflation zu senken, hat sie das BIP-Wachstum im 4. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr von 1,7 Prozent auf 0,2 Prozent und 2023 von 1,7 Prozent auf 1,2 Prozent gesenkt. Der Kern-PCE-Wert wurde ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent für 2022 nach oben korrigiert, und 2023 liegt er nun bei 3,1 Prozent statt 2,7 Prozent. Die Fed räumt damit ein, dass eine Rezession bevorstehe, aber die Inflation nicht schnell loszuwerden sei. Man beachte, dass die Arbeitslosenquote im nächsten Jahr voraussichtlich 4,4 Prozent gegenüber den derzeitigen 3,7 Prozent erreichen und bis 2024 auf diesem Niveau bleiben wird, mit einem nur sehr geringen Rückgang im Jahr 2025.