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Immoflash

Investitionen in Immobilienanleihen sind aktuell für viele Anleger eine attraktive Alternative zu Sparbüchern und anderen Kapitalmarktprodukten. Die Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat nun den Markt für Immobilienanleihen genauer unter die Lupe genommen hat. Demnach waren zum Analysezeitpunkt im April 2018 am österreichischen Kapitalmarkt 189 sogenannte Immobilienanleihen von 82 Emittenten mit einem gesamten geplanten Emissionsvolumen von 6.496,5 Millionen Euro ausständig.

Der Begriff Immobilienanleihe hat laut FMA keine rechtliche Bedeutung. Er werde üblicherweise für Anleihen verwendet, die von Unternehmen emittiert werden, welche in den Bau, Erwerb, die Entwicklung oder die Verwaltung von Immobilien investieren.

„Der Begriff Immobilie gilt oft als ein Synonym für Beständigkeit und Sicherheit. Eine Investition in Immobilienanleihen darf aber nicht mit einer Investition in Immobilien verwechselt werden. Anleger müssen sich im Klaren sein, dass sie mit einer Immobilienanleihe am Risiko eines Unternehmens beteiligt sind, nicht an dem einer Immobilie“, so die FMA Vorstände Helmut Ettl und Klaus Kumpfmüller. Wie bei allen Investitionen gelte auch hier: höherer Ertrag heißt höheres Risiko.