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Immoflash

Künstliche Intelligenz revolutioniert derzeit unseren Alltag. Auch die Bau- und Immobilienbranche steht vor einem neuen Zeitalter. „Die Branche hat ein extrem hohes Informationsbedürfnis zu KI. Man konnte förmlich spüren, wie der Veranstaltungssaal während der Vorträge und Diskussionsrunden bebte,“ so Gerald Schönthaler von Rubner Holzbau. Schon nach einer Woche war man ausgebucht, rund 60 Teilnehmer:innen mussten auf die Warteliste gesetzt werden. Der Druck auf Unternehmen ist groß. Insbesondere die momentane Geschwindigkeit der Entwicklungen stellt viele vor große Herausforderungen. In drei bis fünf Jahren wird jedes Unternehmen ein eigenes KI-Modell haben müssen, sonst drohe das „Aus“, zeigt sich KI-Experte Karl-Heinz Land überzeugt. „Alle reden über KI. Viele nutzen sie. Einige aber warnen sogar davor. Die Baubranche kann jedenfalls von KI profitieren,“ betonte Karl-Heinz Strauss, Porr. Er präsentierte einige Use Cases aus seinem Unternehmen, die das hohe Potenzial von generativer KI in der Bau- und Immobilienwirtschaft verdeutlichen: Von automatisierter Baustellenüberwachung und nachhaltigem Abfallmanagement über generative design, predictive maintenance für Maschinen, Echtzeitplanung und Ressourcenoptimierung bis hin zu Qualitätskontrolle und Mängelerkennung. Konzernweit würden derzeit der Austausch und die Ideen zu KI gefordert werden. Auch im Holzbau könne man dies unterstreichen, so Gerald Schönthaler: „KI ist im Holzbau schon lange im Einsatz. Durch die rasante technologische Entwicklung ergeben sich zahlreiche neue Möglichkeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“ Hausaufgaben müssten aber schon noch gemacht werden in der Branche. Insbesondere bleibt der wichtigste Faktor der Mensch selbst, denn er hat die Schlüsselrolle bei der Nutzung von KI inne, so Isabella Stickler von Alpenland. Stickler: „KI hat unser Arbeiten, Lernen, Kommunizieren und Interagieren schon verändert. Das wird beim Bauen und Wohnen nicht anders sein. Wir müssen unsere Organisationen bestmöglich darauf vorbereiten, die Mitarbeiter und auch den Endnutzer schulen. Nur so kann der verantwortungsvolle und zielgerichtete Einsatz von KI gewährleistet sein.“