Immotermin

FIABCI Prix d'Excellence -
Cäsar® - Der Immobilienaward -
apti-Award -
Teilen
Merken
Immoflash

Anlässlich des heutigen Tags der Immobilienwirtschaft hat der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, ZIA, den neuen ZIA-IW-Immobilienstimmungsindex in Berlin vorgestellt. In Folge des Ukraine-Kriegs, der hohen Inflationsraten, steigender Baukosten und Rohstoffpreise sowie pessimistischer Konjunkturprognosen hat sich das Immobilienklima erwartungsgemäß eingetrübt. Zum ersten Mal ist es negativ, und der Wert sinkt im Vergleich zum Vorquartal von 30,7 auf -5,5. Im Bürosektor sinkt das Immobilienklima von +49,3 auf -1,7, im Handelsimmobiliensektor von +40,5 auf +3,5 und im Wohnsegment von +22,6 auf -19,5. Auch bei Projektentwicklern hat sich der Indexwert verschlechtert und von +19,7 auf -6,9 gedreht.

"Natürlich ist die Stimmung deutlich getrübt, doch es wäre der falsche Weg, nun den Kopf in den Sand zu stecken. Die Immobilienwirtschaft ist dafür bekannt, in unruhigen Zeiten ein Anker der Stabilität zu sein. Diese Rolle werden wir auch in den kommenden Monaten einnehmen", erklärt Iris Schöberl, Vizepräsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses.

Wichtig sei es nun, die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ziele im Blick zu behalten. "Bezahlbares Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit. Daran ändern auch die schwierigen Rahmenbedingungen nichts. Es muss einen Konsens aller Beteiligten geben, um auch in unruhigen Zeiten das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Dafür brauchen wir als Branche unbedingt politische Unterstützung", sagt Schöberl. Aus diesem Grund hat der ZIA zum Tag der Immobilienwirtschaft zehn Stellschrauben zum Erreichen der neuen Ziele im Wohnungsbau identifiziert.