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75 Jahre ÖSW -
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Laut der Analyse „Mietwohnungsmarkt: Angebote von Privat und Makler:innen“, die Andrea Baidinger, Bauen wohnen Immobilien Kommunikationsberatung für den Immobilienring durchführt, werden in Österreich immer mehr Wohnungen privat vermietet. Betroffen sind vor allem Einheiten im mittleren Preissegment.Hatten 2022 Privatinserate im Bereich 750 Euro bis 1.250 Euro nur in Klagenfurt und Innsbruck einen Anteil über 30 Prozent, so hat sich 2024 in allen Landeshauptstädten – nur Innsbruck blieb mit 40 Prozent gleich - der Anteil vervielfacht. In St. Pölten stieg der Anteil von privaten Inseraten von 2 Prozent auf 12 Prozent, in Wien von 2 Prozent auf 16 Prozent, in Graz von 6 Prozent auf 15 Prozent, Eisenstadt von 8 Prozent auf 30 Prozent, Klagenfurt von 31 Prozent auf 45 Prozent und Linz von 12 Prozent auf 22 Prozent. Eklatant die Veränderung in Salzburg Stadt. Hier hat sich seit 2022 der Anteil privater Mietwohnungsinserate von 25 Prozent auf 75 rozent erhöht.Weniger dramatisch ist die Veränderung bei Mietwohnungen bis 750 Euro. „Beim Anteil an Privatinseraten bis 750 Euro sehen wir im Jahresvergleich seit 2022 keine gravierenden Unterschiede“, sagt Baidinger. „Grundsätzlich können wir sagen, dass günstigere Wohnungen überwiegend privat angeboten werden und im höherpreisigen Segment vom Makler.“, sagt Georg Spiegelfeld. „Seit 2022 hat auch die private Vermietung von Wohnungen bis 1.250 Euro zugenommen“, so Spiegelfeld weiter. Wohnungen ab 1.250 Euro werden vorwiegend von Makler:innen angeboten. Seit Einführung des Bestellerprinzips mit Juli 2023 bis April 2024 haben sich in Wien, Salzburg, Innsbruck und Eisenstadt die Inserate auf Plattformen für Mietwohnungen halbiert. „Es handelt sich dabei um Mietwohnungen bis 1.500 Euro. Im höherpreisigen Segment ab 1.500 Euro blieb das Mietwohnungsangebot gegenüber den Vorjahren unverändert“, resümiert Baidinger und ergänzt: "In St. Pölten, Linz, Graz, Klagenfurt und Bregenz blieb das Angebot auf den Plattformen im niedrigen wie auch höheren Preissegment gleichbleibend wie in den Jahren davor."