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Das Innovationsnetzwerk natuREbuilt wird in den nächsten 30 Monaten Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sowie deren Konstruktion auf ihre bauphysikalischen und lebenszyklischen Eigenschaften prüfen. Damit soll ein neues Planungsinstrument für ökologisches Bauen erstellt werden. Die Erkenntnisse sollen dazu führen, dass nachwachsende Materialien vermehrt in der Bauwirtschaft eingesetzt werden.

Grund für die Initiative seien Informationsdefizite. Fehlendes Fachwissen über konstruktive Details und Kombinationsmöglichkeiten halten Bauherren und Planende davon ab, ökologische Materialien und Komponenten vermehrt einzusetzen, so die Erkenntnis des Netzwerkes, das sich nun gefördert dieses Themas annimmt.

Das Netzwerk besteht aus 18 ProjektpartnerInnen aus Forschung, Planung und Wirtschaft. "Das Besondere ist, dass wir in so einem breiten Konsortium aus WissenschafterInnen und aller im Baubereich involvierten PraktikerInnen ein Planungsinstrument für ökologische Konstruktionen erstellen ", beschreibt Azra Korjenic, Leiterin des Forschungsbereichs Ökologische Bautechnologien und zugleich Projektleiterin von natuREbuilt die neuartige Zusammenarbeit. Für dieses Vorhaben wird in den nächsten 30 Monaten der Einsatz von ökologischen Materialien im mehrgeschossigen Neubau und in der Sanierung geprüft. Das Resultat dieser Untersuchungen sind funktionsfähige, geprüfte (resiliente) Konstruktionen, die in weiterer Folge BIM-tauglich digitalisiert werden und damit eine breite Anwendung in der Bauwirtschaft ermöglichen.

Einer der Projektpartner ist der ecoplus Bau.Energie.Umwelt Cluster Niederösterreich. Er konzipierte das Projekt gemeinsam mit den Unternehmens- und WissenschaftspartnerInnen. Gefördert wird natuREbuilt mit Mitteln des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort im FFG-Programm Coin, das die Innovationsfähigkeit insbesondere von KMU gezielt stärkt.