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Immobilienball 2023 -
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Immobilien Magazin

Siphoneinsatz nach Wunsch

Dank HL Hutterer & Lechner muss man sich nicht sofort für einen einfachen oder doppelten Anschluss entscheiden.

Der Rohbauteil HL4000.0 wird im Unterputzverfahren eingearbeitet und kann je nach Wunsch nachträglich mit einem einfachen oder doppelten Siphoneinsatz komplettiert werden. Der Anschluss von Waschmaschine und Trockner sind bei einer neuen Wohnraumgestaltung kaum mehr wegzudenken. „Wir sehen immer mehr, dass v. a. Wohnungen heutzutage standardmäßig bereits mit einem Doppelsiphon ausgestattet werden, weil das einfach den Bedürfnissen junger Familien viel mehr entgegenkommt“, so Zeljko Mutavdzic, Leiter der Anwendungstechnik bei HL.

Geze ist Architekten-Darling

Geze Türtechnik wurde erneut als Architects’ Darling ausgezeichnet.

Rund 1.900 Architekt:innen und Planer:innen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Abstimmung zu den Architects’ Darlings beteiligt. Die Türtechnik von Geze haben sie mit dem Bronze Award ausgezeichnet. Damit konnte das Traditionsunternehmen bereits zum wiederholten Mal in dem Wettbewerb punkten.

Blackout: Dämmung macht Unterschied

Mit einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) gedämmte Massivhäuser ermöglichen im Winter die Überbrückung eines 48-Stunden Heizungs-Blackouts, das hat Baumit in einer Studie erhoben.

Im Viva Forschungspark von Baumit wurde eine Studie durchgeführt: dazu wurde in 12 Häusern des Forschungsparks die Heizung ausgeschaltet. Die anfängliche Innentemperatur betrug 21 °C, die Außentemperatur lag rund um den Gefrierpunkt. Während der Testreihe wurden die niedrigsten Temperaturen im ungedämmten Viva Haus mit einem 25 cm Ziegel gemessen. Die Innentemperatur betrug nach 48 Stunden nur mehr knapp 10 °C und die Wandoberflächentemperatur lag bei knapp 8 °C. Nach Aktivierung der Fußbodenheizung dauerte es in den ungedämmten Häusern mindestens drei volle Tage, um wieder die Ausgangstemperatur zu erreichen. In den gedämmten Häusern in Massivbauweise lagen die Innentemperaturen nach 48 Stunden im Durchschnitt bei 17 °C. Die Temperatur von 21 °C wurde nach einem Tag wieder erreicht.

Trox: Sicherheit für Parkquartier Q5

Auf den Grazer Reininghaus Gründen wurden Gebäude mit modernsten Druckbelüftungsanlagen ausgestattet.   

Zwei Objekte, auf deren Sockelzonen je vier unterschiedlich hohe Türme ruhen, bieten Platz für insgesamt 555 Wohnungen und rund 7.000 Quadratmeter für Gewerbeflächen. Für zwei der Gebäude kommt die Druckbelüftung laut Brandbekämpfungs- und Aufenthaltskonzept gemäß der Technischen Richtlinie Vorbeugender Brandschutz von Trox. Das System sorgt dafür, dass Flucht- und Rettungswege im Brandfall rauchfrei bleiben.

Ziegel sind wiederverwendbar

Die Bauhütte Leitl-Werke hat ein Patent angemeldet, mit dem Ziegel zerstörungsfrei rückgebaut und wiederverwendet werden können.

Lange landete Ziegelsplitt auf Tennisplätzen und im Bauschutt. Geht es nach der Bauhütte Leitl soll sich das künftig ändern. In einer Reihe von Versuchen wurde ein zum Patent angemeldetes System für ein zerstörungsfrei rückbaubares Mauerwerk entwickelt. Bei diesem werden einzelne Ziegel in einer neuartigen Kombination von Kleber und Trennschicht verbunden sowie mit einem – von der Fa. Claytec als Forschungspartner bereitgestellten – abwaschbaren Putzaufbau versehen. Dieses trennbare Verbundsystem ermöglicht am Ende eines Hauslebens, dass die Ziegel in einem zukünftigen Haus wieder verbaut werden können, so Leitl. Die Neuheit besteht darin, dass die Ziegel untereinander nur punktuell geklebt werden und die Ziegel nachträglich, einfach und ohne Beschädigung wieder voneinander trennbar sind. Die Gebrauchstauglichkeit des Mauerwerks soll durch diese neuartige minimale Verbindung der Ziegel sowie mittels einer Gewebeeinlage in Form eines speziellen Vlieses zwischen den Ziegeln und in Zusammenwirkung mit einer entsprechender Auflast auf das Mauerwerk erreicht werden. Die Ziegel werden durch den Rückbau nicht beschädigt und können einzeln sortiert und wiederverwendet werden. Das fertige „Leitl Re-Use-Brick“-System soll im Idealfall ab 2023 am Markt verfügbar sein.

Tauernhof spart 85-Prozent CO2

550 Tonnen CO2 konnte das Wellnesshotel Tauernhof im Salzburger Großarl durch neu gesetzte Umwelt- und Klimamaßnahmen einsparen.

Durch weitreichende Maßnahmen konnte die CO2-Bilanz des 100-Zimmer-Traditionsbetriebs innerhalb eines Jahres um 85 Prozent gesenkt werden. Insgesamt konnten in zwölf Monaten 550 Tonnen CO2 eingespart werden. Der Tauernhof wurde für diese Leistung nun mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ zertifiziert sowie mit dem „Umweltblatt Salzburg“ für umweltverträgliches touristisches Wirtschaften ausgezeichnet. So wird zum Beispiel das Wasser des hauseigenen Brunnens verwendet, um das Hotel zu kühlen. Mit der Abwärme aus den Kühllagern werden wiederum die Schwimmbecken und Whirlpools des 3.000 Quadratmeter großen Wellnessbereichs beheizt. Die Ölheizung wurde im Zuge der Umbaumaßnahmen auf Biomasse umgestellt, zudem wurde die Dachfläche beinahe zur Gänze mit einer Photovoltaik Anlage ausgestattet. Zahlreiche CO2-Einsparungen betreffen auch augenscheinlich kleine Details, wie Tauernhof-Gastgeber Christian Hettegger erklärt: „Dabei geht es um kluges Abfallmanagement, dem Sparen von Wasser in den Gästezimmern bis zum umweltfreundlichen Papier, das wir zum Drucken verwenden.“ In den kommenden Jahren will der Tauernhof an weiteren CO2-Reduktionen arbeiten.

Maco ist Vollsortimenter

Mit dem A-TS, dem M-TS und Instinct hat Maco drei Türschloss-Lösungen für jeden Bedarf im Angebot.

Das M-TS öffnet die Tür in 0,3 Sekunden, so Maco. Warum? Es erzeugt den Anpressdruck mechanisch über Macos 3-Fallen-Technik, daher kann sich der Motor auf das Wesentliche konzentrieren: das Ver- und Entriegeln. Die drei Fallen ziehen das Türblatt über die Türhöhe an den Rahmen und stellen den Anpressdruck sicher. Das A-TS verriegelt beim Zuziehen automatisch ohne Zusperren. Von innen kann es mit einer Schlüsselumdrehung versperrt werden. Weiteres  Zubehör erlaubt Sondervarianten für individuelle Kundenwünsche.

Thermostatkopf in Vintage Optik

Herz bedient mit dem Mini de Luxe Thermostatkopf Freunde der Vintage-Optik.

Weiße Thermostatköpfe sind ziemlich normal. Doch es gibt Situationen, wo das weiße Ding nicht ideal mit der Raumausstattung harmoniert. Almhütten, die Bauernstube, das Dorfgasthaus oder eben durchgestylte Räume, wo der weiße Regler störend herausragt. Herz liefert mit dem Mini de Luxe Thermostatkopf in Vintage Optik eine Alternative. Der neue Thermostatkopf mit seinem Endschliff in Holzoptik passt sich ideal an die Ausstattung des Raumes an.

Energie-Lösung auf Zeit

Energy4rent bietet Lösungen auf Zeit an, um Unternehmen zu helfen,
für sie geeignete Energiekonzepte zu erarbeiten.

Energiepolitische Richtungsentscheidungen eines Betriebs dürfen nicht überhastet getroffen werden, da diese in der Regel für mehrere Jahrzehnte gelten. Die Erarbeitung von passgenauen Energiekonzepten im Rahmen der Energiewende benötigen Zeit. Zeit für die Konzepterstellung und Zeit für die Umsetzung. So können teure Fehlentscheidungen vermieden werden. Bei „Lösungen auf Zeit“ bleibt der Handlungsspielraum erhalten und es wird ausreichend Raum für eine exakte Planung und eine professionelle Umsetzung gewährleistet. energy4rent bringt seit 2001 Systemkompetenz für „Lösungen auf Zeit“ in zahlreichen Bereichen ein: Temporäre Absicherung der Industrie bei Erdgas Lieferproblemen, Vermeidung von Fehlinvestitionen in das alte Heizsystem, Schaffung von Nachdenk- und Planungszeit, Anbieten von Überbrückungslösungen, Reduktion von Investitionskosten für temporäre Spitzenlastabdeckungen, Bereitstellung von Kapazitäten bei geplanten Wartungsarbeiten (Fernwärme-, Biomasse Netze) und Hilfestellung beim unterbrechungsfreien Energieträgerwechsel.

Elektronikgehäuse für Gebäudeautomation

Phoenix Contact erweitert die Gehäuseserie BC modular um neue Produkte für vielfältige Anwendungen in der Gebäudeautomation.   

Bei dem Produkt lässt sich jede Gehäusekammer individuell konfigurieren, um auf alle Geräteanforderungen reagieren zu können. Zudem sparen Geräteentwickler Zeit, da das Design der konfigurierbaren Oberteile bereits auf Push-in-Leiterplattenklemmen der Serien SPT-THR 1,5 bzw. 2,5 abgestimmt ist. Der frontseitige Push-in-Anschluss ermöglicht die komfortable und werkzeuglose Verdrahtung und sorgt für eine dauerhafte und vibrationssichere Kontaktierung.

Loxone lädt nach

Der Hersteller stellt eine eigene Wallbox vor, mit der vollautomatisch zwischen 1,38kW und 11kW für effizientes PV-Überschlussladen möglich ist.

Die neue Wallbox ist voll in die Haus- und Gebäudeautomation integrierbar, so der Hersteller. Damit lässt sich dank des Miniservers als Gehirn jeder Loxone Lösung ein ganzheitliches Energiemanagement inklusive PV-Überschuss-Laderegelung einfach realisieren. Waren bisher beim 3-phasigen Laden mindesten 4 kW nötig, regelt der Miniserver die Ladeleistung der neuen Wallbox je nach PV-Überschuss automatisch zwischen 1,38 und 11 kW. Das mache die Wallbox zur idealen Lösung für das intelligente Überschussladen.
Dies gilt besonders im Vergleich zu jenen Wallboxen, die lediglich starr mit 11 kW aufgeladen werden können. Denn in Österreich werden in der Regel PV-Anlagen mit 5 bis 10 kW peak installiert. Hinzu kommt, dass der solare Ertrag im Tagesverlauf stark schwankt.
Damit ist es bei vielen Anlagen selbst in der Theorie unmöglich, das Fahrzeug zu 100 Prozent mit dem kostenlosen PV-Überschuss zu laden.
Hier verspricht Loxone Abhilfe: Hier stehen den Benutzern zudem fünf verschiedene Lademodi zur Auswahl zur Verfügung. Diese helfen, das Ladeschema optimal auf die individuellen Bedürfnisse der Kundenwünsche anzupassen. Etwa, wenn die Wallbox weitestgehend mit der Energie der eigenen PV-Anlage aufgeladen werden soll. Oder aber auch, wenn das Auto schnell mit der vollen Leistung von 11 kW geladen werden muss, auch wenn der PV-Überschuss dafür mal
nicht ausreicht.

Fränkische mit Komplettsystem

Das System für die kontrollierte Wohnraumlüftung profi-air soll fast vollständig aus dem Sichtfeld verschwinden.

Von der Wärmepumpe über die Enthärtungsanlage, Wasser- sowie Abwasserleitungen bis hin zu Heizkessel und Lüftungssystem: in einem modernen Wohngebäude ist eine Reihe an Haustechnikinstallationen nötig – und diese sollten möglichst wenig Platz benötigen. Wird die kontrollierte Wohnraumlüftung von Beginn an eingeplant, so lässt sich zum Beispiel das Verteilersystem in der Decke installieren: Der profi-air Flachverteiler 6-fach kann je nach Einbausituation inklusive Anbindesystem komplett in Beton eingelassen werden. Auf Ortbetondecken lässt sich der Flachverteiler mit dem profi-air classic Betonschalungsset DN160 befestigen – und ist quasi unsichtbar, denn schließlich sind von der Installation nur zwei runde, plane Revisionsdeckel zu sehen. Auch die Lüftungsgeräte „verstecken“ sich bei Bedarf.

Dornbracht hilft beim Planen

Der neue Planning Guide soll Inspiration und Hilfestellung bei Planung und Umsetzung von Duschanwendungen bieten.

Enthalten sind laut Unternehmen elf Installationsbeispiele für unterschiedliche Duschkonfigurationen – von der einfachen Unterputz-Anwendung mit Kopf- und Handbrause über Szenarien mit Regen- und Seitenbrausen bis hin zu komplexen Einbauten mit Regenpaneelen und mehreren Auslassstellen.

Damit soll die Broschüre Inspiration für die Planung neuer Bäder und gleichzeitig als konkrete Planungsunterlage dienen. Jede Duschanwendung ist sowohl mit einer Installationsskizze als auch mit Angaben zu den benötigten Artikelnummern versehen. Außerdem soll das Fachhandwerk Informationen erhalten, mit welchen Dornbracht-Serien die Anwendungen kombiniert werden können.

Neue Hi-Flo Taschenfilter

Camfil optimiert aktuelle Filtermodelle im Hinblick auf Energieeffizienz
und Umweltbilanz.  

Camfil hat die neue Generation Hi-Flo Taschenfilter ePM1 60% und ePM10 60% vorgestellt. Durch den Wechsel zu der neuen Produktversion kann laut Hersteller durch bestehende Kunden der Energieverbrauch in Europa um über 105 Millionen Kilowattstunden im Jahr gesenkt werden, ohne weitere Anpassungen von Lüftungssystemen. Für Verbraucher, die Wettbewerberprodukte oder eine niedrigere Filterklasse verwenden, kann laut Camfil das Einsparpotenzial sogar mehr als doppelt so hoch sein.

Dusche mit Wandablauf

Die neue Quaryl-Duschfläche Wallway von Villeroy & Boch schafft den üblichen Ablauf im Boden ab.

Mit dem Design soll die nahtlose Optik der fugenlosen Duschfläche nicht durch einen Bodenabfluss gestört und gleichzeitig Hygiene- sowie Reinigungsfreundlichkeit optimiert werden. Wallway ist eine ultraflache, fugenlose Duschfläche mit einer Aufbauhöhe von 30 mm. Sie ist in den beiden Mattfarben Stone White sowie Anthracite erhältlich. Die Designblende, hinter der sich Geruchsverschluss und Haarsieb unsichtbar und zugleich leicht zugänglich verbergen, rundet laut Hersteller das Bild ab. Die Blende gibt es in den Oberflächen Chrom Edelmatt, Stone White und Anthrazit. In die Wallway Duschfläche ist zusätzlich ein einseitiges Gefälle integriert.

Intelligentes Ventil

Siemens bringt ein neues Ventil mit praktischen Funktionen.

Das intelligente Ventil bietet eine Glykol-Funktionalität und kann in Hydraulikkreisläufen mit ethylenglykolhaltigen Frostschutzmitteln eingesetzt werden. Das Ventil kann somit in Hydraulikkreisläufen genutzt werden, die bei Stillstand Umgebungstemperaturen unter 0 °C ausgesetzt sind. Mit der neuen Funktion soll zusätzlich auch die geforderte Berstsicherheit gewährleistet werden können.

Spie illuminiert Wiener Linien

Spie wurde von den Wiener Linien beauftragt, die Beleuchtung auf LED umzurüsten. Ab diesem Jahr ergibt sich eine Einsparung von ca. 450 MWh/Jahr. Die Kosten für die Umstellung bleiben im Dunklen.

Eine Tochter des börsenotierten französischen Großkonzerns Spie rüstet die Beleuchtung der Wiener Linien auf LED um. Der Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von insgesamt 68 Monaten startete bereits im September 2022. Durch den Austausch von etwa 15.000 Leuchten insgesamt, können schätzungsweise 3500 MWh elektrische Energie pro Jahr eingespart werden. Dies entspricht in etwa dem Verbrauch von 1.200 durchschnittlichen Haushalten. Damit erhellen in etwa 250 000 Leuchten den Versorgungsbereich der Wiener Linien. Der umfangreiche Rahmenvertrag mit Spie beinhaltet jedoch nicht nur, dass in den kommenden 68 Monaten sämtliche Leuchtmittel ausgetauscht werden. An vielen Stellen müssen die bestehenden Leuchten zusätzlich erst umgebaut werden, damit überhaupt LED-Leuchtmittel zum Einsatz kommen können. Wie hoch die gesamten Investitionen der Wiener Linien für die Umstellung auf LED sind, ist geheim. Spie ist in Österreich mit rund 350 Mitarbeitern vertreten.

Neue Energiespar-Heizkörper

Zehnder wartet mit neuen Energieeffizienz-Heizkörpern auf – mit und ohne Ventilatoren.   

Der Wärmepumpen-Heizkörper Nova Neo verfügt über eine kurze Reaktionszeit und sei somit ideal für den Einsatz in Verbindung mit Wärmepumpen geeignet. Dieses Modell erreicht dank zuschaltbarer Ventilatoren gerade bei niedrigen Temperaturen eine im Vergleich zu herkömmlichen Produkten fünffache Heizleistung. Dadurch verkürzen sich nochmal deutlich die energieaufwändigen Aufheizphasen – besonders relevant bei plötzlichen Kälteeinbrüchen.Ein weiterer Energieeffizienz-Heizkörper ist der Mehrsäuler Zehnder Charleston mit seinem sehr hohen Strahlungswärmeanteil. Durch seine Röhrenbauform ist Charleston zudem besonders für Niedertemperatur-Anlagen geeignet. Ohne Konvektionslamellen sorgt der Heizkörper auch bei niedrigen Systemtemperaturen für ein behagliches Raumklima.

Steinbacher erforscht Recycling

Das Familienunternehmen strebt die 100-prozentige Kreislaufwirtschaft an und arbeitet an Recycling-Konzepten.

Als Vorreiter und „Antreiber“ der Projektgruppe „EPSolutely“ forscht Steinbacher gemeinsam mit elf weiteren Projektpartnern an zukunftsfähigen Konzepten, Technologien und Methoden für eine funktionierende EPS-Kreislaufwirtschaft. Geleitet wird das Projekt von Fraunhofer Austria. „Erstmals ist es gelungen, sämtliche Akteure innerhalb der Wertschöpfungskette für expandiertes Polystyrol zusammen mit der Forschung sowie weiteren relevanten Partnern an einen Tisch zu bringen. Diese noch nie dagewesene Konstellation ermöglicht uns, gemeinsame Lösungen zu entwickeln“, sagt Karl Ott, Gruppenleiter Intralogistik und Materialwirtschaft bei Fraunhofer Austria. Gemeinsames Ziel ist es, die in der österreichischen EPS-Industrie geltenden Recyclingquoten von aktuell 26 % bei Bauware bzw. 56 % bei Verpackungen auf bis zu 80 % zu steigern. Mit dem Forschungsprojekt rücke das vollständige EPS-Recycling am Ende eines Produktlebens in greifbare Nähe.

Neuer Solarstromspeicher

Zewotherm bietet ab sofort einen modular erweiterbaren Solar-Batteriespeicher für Privathaushalte an.

Das Gehäuse des neuen „PowerHub“ ist aus Edelstahl gefertigt und mit einer Glastür und Bodenrollen ausgestattet. Jedes Batteriemodul hat eine Leistung von 2,5 kWh. Ein Chassis kann bis zu vier Batteriemodule aufnehmen. Somit ist die Kapazität je Chassis auf bis zu 10 kWh skalierbar. Die im Chassis integrierte Steuereinheit kann optional weitere vier Module steuern, sodass eine maximale Batteriekapazität von 20 kWh erreichbar ist. Die Installation erfolgt über Steckverbindungen. Der Speicher soll innerhalb von acht Wochen erhältlich sein.

Testsieg für Klimaanlage

Zum dritten Mal in Folge wurde dieses Jahr ein Daikin Klimagerät von Konsument und Stiftung Warentest zum Testsieger gekürt.

Unter den insgesamt acht getesteten Split-Geräten erhielt die Perfera (Ftxm25R + RXM25R) die Testnote „Gut“. Vor allem mit der Energieeffizienz, der Kühlleistung sowie der Temperaturverteilung im Raum konnte das Split-Klimagerät überzeugen. Beurteilt wird in vier Kategorien. Diese sind wie folgt gewichtet: Umwelteigenschaften (50 %), Kühlen (35 %), Handhabung (15 %) und Sicherheit (0 %). Mit der Energieeffizienzklasse A+++ trägt die Daikin Perfera zu einem geringeren Energieverbrauch bei. Sie gewinnt 80% der benötigten Wärme aus der Umgebungsluft. So beträgt der Anteil an benötigter Elektroenergie lediglich 20%. In der Kategorie Kühlen wurde die Kühlleistung der Klimageräte beurteilt und wie lange die einzelnen Klimaanlagen brauchen, um einen Raum von 30 Grad auf 24 Grad abzukühlen. Die Daikin Perfera ist über das ganze Jahr einsetzbar. Das Gerät kann auch als Notheizung dienen, falls die Gas- oder Ölheizung in den kalten Jahreszeiten einmal ausfallen sollte.