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Der Geldumsatz am deutschen Immobilienmarkt übertraf im Jahr 2021 erstmals die Marke von 300 Milliarden Euro. Das geht aus der aktuellen Gewos-Immobilienmarktanalyse IMA hervor, die als einzige flächendeckende Studie zum deutschen Immobilienmarkt auf der Erfassung der tatsächlichen Verkäufe beruht. Demnach belief sich das bundesweite Umsatzvolumen in der Summe aller Immobilienteilmärkte im vergangenen Jahr auf rund 337,0 Milliarden Euro, das ist ein Anstieg um 14,5 Prozent gegenüber 2020. Mit rund 936.600 registrierten Kauffällen war das Transaktionsaufkommen in 2021 leicht rückläufig (-0,4 Prozent gegenüber 2020).

"Das Jahr 2021 war ein absolutes Ausnahmejahr für den deutschen Immobilienmarkt. Verantwortlich für das neue Allzeithoch beim Geldumsatz waren einerseits Nachholeffekte, nach den coronabedingten Unsicherheiten des Vorjahres, insbesondere an den Teilmärkten für Mehrfamilienhäuser und Wirtschaftsimmobilien", sagt Sebastian Wunsch, Bereichsleiter Immobilienwirtschaftliche Analysen beim Hamburger Gewos Institut. "Hinzu kamen Sondereffekte wie großvolumige Verkäufe und Paketverkäufe - speziell in den großen Städten - sowie ein insgesamt gesteigertes Interesse an Wohneigentum, das mit einer erhöhten Zahlungsbereitschaft einherging".

"Für das Gesamtjahr 2022 erwarten wir angesichts der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation rückläufige Fallzahlen und Umsätze - dies zeigt sich auch bereits in unseren Erhebungsdaten aus dem ersten Halbjahr", so Wunsch weiter.