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Die deutschen Büromärkte zeigten sich im ersten Halbjahr insgesamt stabil. Der Flächenumsatz beläuft sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 auf rund 1,26 Millionen m² und bewegt sich damit auf Vorjahresniveau (1,23 Millionen m²). Während sich alle Märkte in Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München weiterhin wesentlich unter ihrem Durchschnittsniveau bewegen, fällt der Vorjahresvergleich in den Bürohochburgen sehr inhomogen aus, denn in dieser Marktphase machen Großabschlüsse weiterhin den Unterschied. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. „In einem weiterhin von konjunktureller Schwäche geprägten Umfeld präsentieren sich die deutschen Büromärkte im ersten Halbjahr insgesamt robust. Ein sich mehr oder weniger seitwärts bewegendes BIP, die nur unwesentliche Stimmungsaufhellung in den Führungsetagen und eine aktuell noch auf der Stelle tretende deutsche Wirtschaft sind die marktdominierenden Parameter“, so Marcus Zorn, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Dass die Büromärkte unter diesen anhaltend herausfordernden und durchaus hemmenden Rahmenbedingungen ihr Vorjahresergebnis von knapp 1,3 Millionen m² bestätigen konnten und zum Teil Flächenumsätze über dem 2023er-Niveau vermelden, unterstreicht dabei die Resilienz der deutschen Bürohochburgen. Sicherlich bewegen sich die Märkte weiterhin spürbar unter ihrem Langzeitdurchschnitt von 1,6 Millionen m² und verfehlen diesen dann auch um rund ein Fünftel, aber der Markt konnte sich weiteren Abwärtstendenzen widersetzen, und die getätigten Großabschlüsse senden erste positive Signale aus“, erläutert Zorn und ergänzt: „Die Zahl der Großverträge jenseits der 10.000-m²-Marke hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 13 Verträgen zum Halbjahr mehr als verdoppelt und bewegt sich damit nahezu im Durchschnitt. Ins Gewicht fällt dabei, dass die Abschlussdynamik auch im Quartalsvergleich 2024 nicht nachgelassen hat, sondern in Q2 leicht höher als in Q1 ausgefallen ist. Es scheint mittlerweile mehr Sicherheit bei Anmietungsentscheidungen und der Umsetzung von Büroflächenstrategien im Markt zu sein. Bei den kleineren Flächen registrieren wir bereits seit längerem eine relativ rege Anmietungstätigkeit. Nun scheint das Großsegment nachzuziehen.“