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Aufgrund steigender Energiepreise erwarten immer mehr Mieterinnen und Mieter in Deutschland erhöhte Strom- und Energiekosten. Eine Umfrage des Meinungs- und Marktforschungsinstituts Civey im Auftrag von Vonovia hat gezeigt, dass knapp 93 Prozent der zur Miete lebenden Menschen von höheren Nachzahlungen bei der kommenden Nebenkostenabrechnung ausgehen.

Während die Sorgen um Nachzahlungen aktuell steigen, passten die Abschlagszahlungen in der Vergangenheit noch bei jedem Zweiten der Befragten zum tatsächlichen Jahresverbrauch: Laut Umfrageergebnis mussten 54,7 Prozent der Mieterinnen und Mieter in den letzten Jahren keine oder nur eine geringe Nachzahlung für ihren Energieverbrauch leisten.

„Unsere Kundinnen und Kunden müssen ihr Budget planen können. Dafür wollen sie wissen, wie viel Geld sie für Heizen und Strom brauchen. Deshalb ist es so wichtig, dass zusätzlich zu den geleisteten Vorauszahlungen keine außergewöhnlichen Nachzahlungen fällig werden“, sagt Stephen Guhr, Geschäftsführer Energie Service bei Vonovia. „Es ist wichtig, für die nächste Abrechnungsperiode vorzusorgen. Wenn unsere Kundinnen und Kunden es möchten, haben sie ohne bürokratischen Aufwand die Möglichkeit ihre Vorauszahlungen anzupassen: telefonisch, schriftlich oder mit wenigen Klicks über unsere Mieter-App“, ergänzt Guhr.

Energetische Gebäudesanierungen als wirksames Gegenmittel Um die steigenden Energiepreise für die Mieterinnen und Mieter auch künftig berechenbar zu halten, hat Vonovia in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht. Dazu zählen neben Konzepten zur seriellen Gebäudesanierung vor allem die energetische Modernisierung sowie der Austausch von Heizungen. Mit rund 3 Prozent jährlicher Sanierungsquote ist das Bochumer Unternehmen führend in der Branche.

Es betrachten fast 63 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner von Mietwohnungen derartige Sanierungen als wirksames Mittel, um die Energiekosten nachhaltig zu senken.

Vonovia hat insbesondere den Ausbau der Photovoltaik-Infrastruktur in den Quartieren massiv vorangetrieben und darüber hinaus ein Mieterstrom-Programm realisiert. „Alle Photovoltaik-Anlagen die zukünftig auf einem unserer Gebäude installiert werden, sind mieterstromfähig“, erklärt Guhr.

„Das heißt, dass unsere Mieterinnen und Mieter grünen Direktstrom zu stabilen Preisen vom eigenen Dach über unseren eigenen Energie Service beziehen können. Das ist nachhaltig und wir machen uns damit unabhängiger von schwankenden Energiepreisen am Markt“, ergänzt Guhr. Bis 2030 will Vonovia etwa 17.000 Dächer mit Photovoltaik-Anlagen ausstatten, bis 2050 sollen es 30.000 sein.

Auch das vor allem in Skandinavien vorgelebte Konzept des Warmmietenmodells findet bei den Befragten großen Zuspruch. Rund 53 Prozent würde eine Inklusivmiete, also ein fester Mietbetrag inklusive der Mietnebenkosten, mehr Sicherheit geben, um die Gesamtkosten fürs Wohnen besser zu strukturieren.