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Immoflash

Auch wenn im Zuge der Coronapandemie viele ihre Wohnsituation verbessern wollen, ist nicht jeder unzufrieden. Für manche haben Homeoffice, Homeschooling und Co. sogar die Zufriedenheit gesteigert, geht aus einer Trendstudie der Integral Markt- und Meinungsforschung im Auftrag von Immobilienscout24 hervor. Demnach gilt: Je größer die Wohnung, desto größer auch die Zufriedenheit. So ist jeder Siebte nun zufriedener mit der Wohnsituation als noch vor der Krise. Besonders positiv auf das Wohnbefinden hat es sich bei Hausbewohnern, Eigentümern und Bewohner von Immobilien über 130 m² (unter ihnen ist jeder Fünfte zufriedener) ausgewirkt. Auch diejenigen, die über einen Garten (18 Prozent sind zufriedener) oder eine Terrasse (19 Prozent sind zufriedener) verfügen, sind ihrer Bleibe heute gewogener.

Der Umkehrschluss: Kleine Wohnung, schlechte Lage und Bauqualität wirken sich demnach negativ auf die Zufriedenheit aus. Jeder Zehnte ist, was Wohnen betrifft, weniger zufrieden als noch vor der Pandemie. Für diese Personengruppe sind Gründe wie Wohnungsgröße (58 Prozent), Zimmeranzahl (53 Prozent) und das Wohnumfeld bzw. die Nachbarschaft (47 Prozent) die Haupttreiber der Unzufriedenheit. Aber auch die bauliche Qualität der Immobilie (46 Prozent) fehlendes Grün (45 Prozent), ein fehlendes Arbeitszimmer (43 Prozent), Lärmentwicklung und fehlende Freiflächen (je 42 Prozent) haben das ihre dazu beigetragen.

Obwohl die Österreicher mit ihrem Zuhause durchaus sehr zufrieden sind, ist die Verbesserung der eigenen Wohnsituation knapp der Hälfte der Befragten ein Anliegen. Corona als Treiber des Verbesserungswunsches geben 16 Prozent der Österreicher an.