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UBM Development blickt auf drei außerordentlich gute Quartale zurück. Neben dem zweithöchsten Ergebnis vor Steuern konnte der Nettogewinn zur Vergleichsperiode 2020 um 7,6 Prozent auf knapp 36 Mio. Euro gesteigert werden. Auch beim Gewinn pro Aktie konnte das Vorjahresergebnis übertroffen werden und lag nach neun Monaten bei 3,86 Euro. „Anstatt der zu Beginn des Jahres angekündigten “Corona-Delle„ steuern wir auf einen äußerst erfreulichen Abschluss des Geschäftsjahres 2021 zu“, kommentiert Thomas G. Winkler, CEO der UBM Development.

Erneut bestätigt wurde auch die konsequente Ausrichtung des Konzerns auf green. smart. and more., also die Entwicklung nachhaltiger, intelligenter und ästhetischer Gebäude. Bei der ersten Bewertung durch die international anerkannte ESG-Rating-Agentur EcoVadis Anfang Oktober wurde UBM auf Anhieb mit Gold ausgezeichnet. Der Konzern gehörte damit zu den besten 2 Prozent in der Branche (Grundstücks- und Wohnungswesen). Bereits im Mai war UBM von der Rating-Agentur ISS ESG mit dem „Prime Status“ (Level „C+“) ausgezeichnet worden.

Liquide Mittel von über 440 Mio. Euro eröffnen UBM große Spielräume für Neuinvestitionen. Die Gespräche für neue Projekte sind weit fortgeschritten, wodurch die zukünftige Profitabilität über bereits bestehende Ergebnisbeiträge aus der Pipeline abgesichert werden kann. Die Projektpipeline besteht aktuell zu 54 Prozent aus Wohnen und 41 Prozent aus Büro mit der Ausrichtung „green. smart. and more.“. In den Kernmärkten Deutschland, Österreich, Tschechien und Polen befinden sich derzeit rund 2.600 Wohnungen in Entwicklung.

Die Ertrags- und Finanzkennzahlen im Detail In den ersten drei Quartalen 2021 erwirtschaftete UBM Development eine solide Gesamtleistung von 340,4 Mio. Euro, nach 292,1 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Die Gesamtleistung war vor allem auf Verkäufe nicht umgesetzter Developments und den Baufortschritt von in Umsetzung befindlicher Immobilienprojekte zurückzuführen.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) lag mit 46,2 Mio. Euro unter dem Ergebnis des Vorjahres von 51,0 Mio. Euro Dafür konnte der Nettogewinn (Periodenergebnis nach Steuern) in der Berichtsperiode auf 35,9 Mio. Euro gesteigert werden und lag damit um 7,6 Prozent über dem Nettogewinn in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Der daraus abgeleitete Gewinn pro Aktie erhöhte sich von 3,09 Euro im ersten Halbjahr 2021 auf 3,86 Euro in der aktuellen Berichtsperiode.

Das Eigenkapital lag zum 30. September 2021 um 64,3 Mio. Euro über dem Niveau von Ende 2020 und erreichte 547,1 Mio. Euro Die Eigenkapitalquote lag per Ende September 2021 bei 35,1 Prozent (31. Dezember 2020: 35,2 Prozent). Die Nettoverschuldung erreichte per Ende September 2021 Euro 409,5 Mio. Die Nettoverschuldung in Relation zur Bilanzsumme (Loan-to-Value-Ratio) belief sich damit am Ende des dritten Quartals auf sehr niedrige 26,3 Prozent. Die liquiden Mittel lagen mit Ende des dritten Quartals auf dem Rekordniveau von 441,6 Mio. Euro und um knapp 79 Prozent über dem Jahresende 2020.

Ausblick Bereits zum Halbjahr konnte die angekündigte Corona-Delle für das Jahr 2021 eliminiert werden. Für das Schlussquartal erwartet UBM ein fortgesetzt profitables Wachstum und bestätigt die Erwartung für das Vorsteuer-Ergebnis (EBT) von 55 Mio. Euro bis 60 Mio. Euro Vor dem Hintergrund einer gut gefüllten Pipeline sowie der finanziellen Handlungsspielräume für weitere Investitionen ist UBM optimistisch im Jahr 2022 sogar das Niveau von 2021 zu übertreffen.