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Immoflash

Die Preise für Wohnimmobilien sind auch in Deutschland zuletzt praktisch explodiert und das Spannungsverhältnis zwischen Grundstückspreisen, Baukosten, erzielbaren Mieten und Renditen bestimmt zunehmend den Markt. Die Preisvorstellungen für Grundstücke sind weiterhin hoch, die Baukosten zuletzt stark gestiegen. Die Neubaumieten haben an vielen Standorten eine Obergrenze erreicht, resümiert Pallino Real Estate für das Jahr 2021. Die auf Investments in Wohnimmobilien spezialisierte Beratungsgesellschaft hat im vergangenen Jahr für institutionelle Auftraggeber Transaktionen mit einem Volumen von rund 1 Mrd. € geprüft und für insgesamt 300 Mio. € umgesetzt.

"Die Kaufpreise der von uns begleitenden Transaktionen lagen 2021 zwischen 3.600 und 4.800 €/qm und entsprachen im Schnitt der 30-fachen Jahresmiete", so Ansgar Pape. Aufgrund der angespannten Marktsituation bei Bestandsimmobilien haben institutionelle Investoren weiterhin ein großes Interesse an Forward Deals. "Auch Corona-bedingt ist die Investment-Nachfrage für Wohnimmobilien in Deutschland weiter gestiegen. Gleichzeitig stehen bei Bauträgern Globalverkäufe in Form einer Neubau-Forward-Transaktion unverändert hoch im Kurs", so Pape.

"Nach wie vor bedeuten langwierige und oft schwierige Genehmigungsprozesse zusätzliche Unsicherheit für Entwickler wie Investoren", so Klaus Niewöhner-Pape. "Gleichwohl ist der Bedarf an modernen Wohnungsneubauten - auch vor dem Hintergrund aktueller Anforderungen an Größe, Zuschnitt und Nachhaltigkeit - unverändert hoch. Investitionen in diesen Sektor bleiben mit Blick auf die Entwicklungen von Realwerten und Zins nicht nur eine attraktive Asset-Klasse, sie liefern auch den entscheidenden Beitrag zur Entspannung des Marktes."