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Alpenpreise klettern weiter nach oben
Preise in Deutschland und Österreich ziehen an
Wohnimmobilien in Alpennähe verteuern sich weiter – auf beiden Seiten der Grenze. 2025 sind die Angebotspreise in den bayerischen Landkreisen mit direktem Alpenanschluss im Fünfjahresvergleich im Schnitt um rund 11,8 Prozent gestiegen, zeigt eine Auswertung von Von Poll Immobilien. Analysiert wurden neun deutsche Landkreise der ersten Alpenreihe an der Grenze zu Österreich zwischen 2020 und 2025.
An der Spitze steht der Landkreis Miesbach mit durchschnittlich 7.702 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, gefolgt von Garmisch-Partenkirchen mit rund 6.558 Euro. Trotz des bereits hohen Niveaus legten die Preise in beiden Landkreisen weiter zu – um 9,6 Prozent in Miesbach und 10,6 Prozent in Garmisch-Partenkirchen. Knapp darunter liegen Bad Tölz-Wolfratshausen mit 5.964 Euro pro Quadratmeter und der Landkreis Rosenheim mit 5.280 Euro.
Im Mittelfeld der bayerischen Alpenrand-Landkreise bewegen sich Lindau (Bodensee) mit etwa 4.834 Euro, Traunstein mit 4.630 Euro, das Berchtesgadener Land mit 4.482 Euro, das Oberallgäu mit rund 4.416 Euro und das Ostallgäu mit 4.131 Euro pro Quadratmeter. Auffällig: Ausgerechnet das vergleichsweise günstigere Ostallgäu verzeichnet mit plus 19,8 Prozent den stärksten Anstieg im Fünfjahreszeitraum, dicht gefolgt von Lindau und Traunstein mit jeweils knapp 20 Prozent.
Parallel dazu zeigt sich auch in Österreichs Alpenregionen ein robuster Markt. Österreichweit liegen die Preise 2025 im Schnitt bei rund 4.200 Euro pro Quadratmeter für Bestandswohnungen und etwa 6.000 Euro für Neubauten. Städte mit Alpenbezug wie Salzburg und Innsbruck liegen deutlich darüber: In Salzburg Stadt werden für Bestandswohnungen rund 5.000 bis 5.500 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, in Innsbruck etwa 5.400 bis 5.700 Euro; Neubauprojekte erreichen dort bis zu knapp 9.700 Euro pro Quadratmeter.
Im Premiumsegment setzen touristische Hotspots eigene Marken. In sehr guten Lagen von Kitzbühel werden für Eigentumswohnungen 2025 Quadratmeterpreise zwischen 22.000 und 30.000 Euro genannt, in guten Lagen zwischen 16.000 und 22.000 Euro – bei weiterhin positiver Erwartung für 2026. Regionen wie Zell am See, Arlberg oder Zillertal melden ebenfalls kräftige Aufschläge gegenüber 2020, teils mit Preiszuwächsen von bis zu rund 50 bis 60 Prozent bei Häusern und Wohnungen.
Damit ergibt sich ein zweigeteiltes Bild: Während in Bayerns zweiter Alpenreihe die Preise seit 2020 im Schnitt nur um etwa 5 Prozent zugelegt haben, verlagert sich die stärkere Dynamik näher an die Berge – und setzt sich im österreichischen Alpenraum fort. Für Investoren und Projektentwickler bleiben alpine Wohnlagen damit ein strategisch relevanter Markt mit begrenztem Angebot, hoher Freizeitqualität und zunehmend internationaler Käuferbasis.
An der Spitze steht der Landkreis Miesbach mit durchschnittlich 7.702 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, gefolgt von Garmisch-Partenkirchen mit rund 6.558 Euro. Trotz des bereits hohen Niveaus legten die Preise in beiden Landkreisen weiter zu – um 9,6 Prozent in Miesbach und 10,6 Prozent in Garmisch-Partenkirchen. Knapp darunter liegen Bad Tölz-Wolfratshausen mit 5.964 Euro pro Quadratmeter und der Landkreis Rosenheim mit 5.280 Euro.
Im Mittelfeld der bayerischen Alpenrand-Landkreise bewegen sich Lindau (Bodensee) mit etwa 4.834 Euro, Traunstein mit 4.630 Euro, das Berchtesgadener Land mit 4.482 Euro, das Oberallgäu mit rund 4.416 Euro und das Ostallgäu mit 4.131 Euro pro Quadratmeter. Auffällig: Ausgerechnet das vergleichsweise günstigere Ostallgäu verzeichnet mit plus 19,8 Prozent den stärksten Anstieg im Fünfjahreszeitraum, dicht gefolgt von Lindau und Traunstein mit jeweils knapp 20 Prozent.
Parallel dazu zeigt sich auch in Österreichs Alpenregionen ein robuster Markt. Österreichweit liegen die Preise 2025 im Schnitt bei rund 4.200 Euro pro Quadratmeter für Bestandswohnungen und etwa 6.000 Euro für Neubauten. Städte mit Alpenbezug wie Salzburg und Innsbruck liegen deutlich darüber: In Salzburg Stadt werden für Bestandswohnungen rund 5.000 bis 5.500 Euro pro Quadratmeter aufgerufen, in Innsbruck etwa 5.400 bis 5.700 Euro; Neubauprojekte erreichen dort bis zu knapp 9.700 Euro pro Quadratmeter.
Im Premiumsegment setzen touristische Hotspots eigene Marken. In sehr guten Lagen von Kitzbühel werden für Eigentumswohnungen 2025 Quadratmeterpreise zwischen 22.000 und 30.000 Euro genannt, in guten Lagen zwischen 16.000 und 22.000 Euro – bei weiterhin positiver Erwartung für 2026. Regionen wie Zell am See, Arlberg oder Zillertal melden ebenfalls kräftige Aufschläge gegenüber 2020, teils mit Preiszuwächsen von bis zu rund 50 bis 60 Prozent bei Häusern und Wohnungen.
Damit ergibt sich ein zweigeteiltes Bild: Während in Bayerns zweiter Alpenreihe die Preise seit 2020 im Schnitt nur um etwa 5 Prozent zugelegt haben, verlagert sich die stärkere Dynamik näher an die Berge – und setzt sich im österreichischen Alpenraum fort. Für Investoren und Projektentwickler bleiben alpine Wohnlagen damit ein strategisch relevanter Markt mit begrenztem Angebot, hoher Freizeitqualität und zunehmend internationaler Käuferbasis.
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AutorLaura Fürst
Tags
Von Poll Immobilien
Daniel Ritter
Anette Lohmiller
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