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/ Lesezeit 2 min
Wohnen in 2nd Cities steigend
Jetzt steigen auch dort die Preise und Mieten
Während in den deutschen A-, B- und C-Städten die Nachfrage zu Jahresbeginn förmlich explodiert, zeigt sich in Österreich ein ähnliches Bild: Das „neue Normal“ am Mietmarkt ist von einer massiven Verschiebung in die regionalen Zentren geprägt. Ein Vergleich offenbart, dass Mieter in beiden Ländern zunehmend auf mittelgroße Städte ausweichen – und dort mit zweistelligen Preissprüngen konfrontiert werden.
Deutschland: Rosenheim als Nachfrage-Hotspot
Die aktuelle Auswertung von 118 B-, C- und D-Städten in Deutschland zeigt einen deutlichen Trend: Die Nachfrage nach Mietwohnungen stieg zum Jahresstart im Schnitt um 23 Prozent. Spitzenreiter ist Rosenheim mit einem Zuwachs von unglaublichen 62 Prozent, gefolgt von Offenbach am Main (+47 %).Interessant dabei: Der Druck steigt besonders dort, wo die Mieten bisher als „moderat“ galten. In Städten wie Frankfurt (Oder) oder Coburg, wo die Quadratmeterpreise noch unter 9 Euro liegen, stieg die Nachfrage um rund 40 Prozent. Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24 in Deutschland, warnt: „Der Druck ist inzwischen auch außerhalb der Metropolen enorm. Das Angebot muss dringend ausgeweitet werden, um Bezahlbarkeit zu sichern."
Österreich: Westen und Wien knacken die 20-Euro-Marke
Blickt man über die Grenze nach Österreich, so hat sich das Preisniveau im Jahr 2025 auf einem historisch hohen Niveau stabilisiert. Während in Deutschland der Durchschnitt der B- bis D-Städte bei knapp 10 Euro liegt, bewegen sich die österreichischen Top-Pflaster in ganz anderen Sphären: Die 20-Euro-Schallmauer: In Tirol (20,74 €/m²), Wien (20,42 €/m²) und Salzburg (20,25 €/m²) liegen die Angebotsmieten erstmals flächendeckend über der 20-Euro-Marke.Regionale Hotspots: Ähnlich wie das deutsche Rosenheim verzeichnet in Österreich Salzburg mit einem Plus von 13 bis 17 Prozent (je nach Quartal) die bundesweit höchsten Preissteigerungen bei Neuvermietungen.
Während Deutschland derzeit den „Nachholbedarf“ der regionalen Zentren erlebt (Preissprünge in Städten wie Lübeck oder Fürth), kämpft Österreich bereits mit einem sehr hohen Basiseffekt. In beiden Ländern ist die Ursache identisch: Ein rückläufiges Angebot an Mietobjekten trifft auf eine Nachfrage, die durch den schwierigen Eigentumserwerb (Zinsen, KIM-Verordnung) in das Mietsegment gezwungen wird.
Während in Deutschland Frankfurt (Oder) mit 10 Prozent Plus als Ausreißer gilt, sind zweistellige Zuwächse in österreichischen Landeshauptstädten wie Linz oder Salzburg fast schon die Regel. Das „Süden-Phänomen“ (hohe Preise in Bayern/Baden-Württemberg) findet seine direkte Fortsetzung in der Achse Salzburg-Tirol-Vorarlberg, die weiterhin das teuerste Pflaster Zentraleuropas bleibt.
Deutschland: Rosenheim als Nachfrage-Hotspot
Die aktuelle Auswertung von 118 B-, C- und D-Städten in Deutschland zeigt einen deutlichen Trend: Die Nachfrage nach Mietwohnungen stieg zum Jahresstart im Schnitt um 23 Prozent. Spitzenreiter ist Rosenheim mit einem Zuwachs von unglaublichen 62 Prozent, gefolgt von Offenbach am Main (+47 %).Interessant dabei: Der Druck steigt besonders dort, wo die Mieten bisher als „moderat“ galten. In Städten wie Frankfurt (Oder) oder Coburg, wo die Quadratmeterpreise noch unter 9 Euro liegen, stieg die Nachfrage um rund 40 Prozent. Daniel Hendel, Geschäftsführer von ImmoScout24 in Deutschland, warnt: „Der Druck ist inzwischen auch außerhalb der Metropolen enorm. Das Angebot muss dringend ausgeweitet werden, um Bezahlbarkeit zu sichern."
Österreich: Westen und Wien knacken die 20-Euro-Marke
Blickt man über die Grenze nach Österreich, so hat sich das Preisniveau im Jahr 2025 auf einem historisch hohen Niveau stabilisiert. Während in Deutschland der Durchschnitt der B- bis D-Städte bei knapp 10 Euro liegt, bewegen sich die österreichischen Top-Pflaster in ganz anderen Sphären: Die 20-Euro-Schallmauer: In Tirol (20,74 €/m²), Wien (20,42 €/m²) und Salzburg (20,25 €/m²) liegen die Angebotsmieten erstmals flächendeckend über der 20-Euro-Marke.Regionale Hotspots: Ähnlich wie das deutsche Rosenheim verzeichnet in Österreich Salzburg mit einem Plus von 13 bis 17 Prozent (je nach Quartal) die bundesweit höchsten Preissteigerungen bei Neuvermietungen.
Während Deutschland derzeit den „Nachholbedarf“ der regionalen Zentren erlebt (Preissprünge in Städten wie Lübeck oder Fürth), kämpft Österreich bereits mit einem sehr hohen Basiseffekt. In beiden Ländern ist die Ursache identisch: Ein rückläufiges Angebot an Mietobjekten trifft auf eine Nachfrage, die durch den schwierigen Eigentumserwerb (Zinsen, KIM-Verordnung) in das Mietsegment gezwungen wird.
Während in Deutschland Frankfurt (Oder) mit 10 Prozent Plus als Ausreißer gilt, sind zweistellige Zuwächse in österreichischen Landeshauptstädten wie Linz oder Salzburg fast schon die Regel. Das „Süden-Phänomen“ (hohe Preise in Bayern/Baden-Württemberg) findet seine direkte Fortsetzung in der Achse Salzburg-Tirol-Vorarlberg, die weiterhin das teuerste Pflaster Zentraleuropas bleibt.
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AutorGerhard Rodler
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